Serienmäßig verfügbare Standardmaschinen reichen nicht immer aus, um alle industriellen Anforderungen zu erfüllen. Wo Standardlösungen an ihre Grenzen stoßen, sind individuell entwickelte Sondermaschinen gefragt. Genau hier setzt VIRO an: In dem „Werk 2“ in Hilter a.T.W. realisiert VIRO Sondermaschinen nach den spezifischen Anforderungen seiner Kunden, von der ersten Idee bis zur schlüsselfertigen Übergabe.
Soll eine industrielle Aufgabenstellung gelöst werden, die sich mit bestehenden Maschinen nicht oder nur eingeschränkt umsetzen lässt, ergibt sich häufig eine besondere Herausforderung. Konstruktion, mechanische Fertigung, Elektrotechnik, Steuerungs- und Automatisierungstechnik sowie Dokumentation müssen koordiniert werden, oft verteilt auf unterschiedliche Konstruktionsbüros, Zulieferer und Systemintegratoren. Die Steuerung sämtlicher Gewerke und Schnittstellen liegt dabei beim Kunden. Das bindet nicht nur Ressourcen, sondern birgt auch erhebliche Schnittstellenrisiken.
Genau hier setzt das One-Stop-Shop-Konzept von VIRO an. „Viele Kunden sind mit dem Wunsch auf uns zugekommen, die von uns entwickelten Maschinen auch direkt bei uns realisieren zu lassen“, erklärt Christian Prinz, Gruppenleiter Mechanical Engineering bei VIRO. Diesem Bedarf entsprechend hat sich VIRO für den Aufbau von „Werk 2“, einer rund 600 Quadratmeter großen Montagehalle, in Hilter a.T.W. entschieden. Selbstverständlich sind dabei auch die technische Dokumentation, die Maschinensicherheit, die Material-Compliance und die erforderlichen Berechnungen Teil des Leistungsumfangs, ebenso wie bei Bedarf der Kontakt zu Behörden. Damit erfüllt VIRO alle Anforderungen und Herstellerpflichten, die für die Marktreife und das Inverkehrbringen einer Maschine erforderlich sind.

Bei der Umsetzung setzt VIRO auf eine gezielte Auswahl qualifizierter Lieferanten für einzelne Komponenten und Baugruppen. Die mechanische Montage, Elektrotechnik und Software führt VIRO im eigenen Haus zusammen. Die volle Verantwortung für Integration, umfassende Systemtests sowie sämtliche Anpassungen und Nacharbeiten bleibt dabei durchgängig bei VIRO, bis hin zum betriebsbereiten Inverkehrbringen der Maschine.
Für die Auftraggeber bedeutet das maximale Entlastung. „Über den gesamten Projektzyklus haben unsere Kunden einen zentralen Ansprechpartner, von der ersten Besprechung bis zur Aufstellung der Maschine im eigenen Unternehmen“, erklärt André Weßeler, Gruppenleiter Projektmanagement bei VIRO. „Die verschiedenen Schnittstellen muss der Kunde nicht selbst managen und kann verfolgen, wie die Maschine entsteht.“ Neben dem Neubau von Sondermaschinen lassen sich im „Werk 2“ auch Bestandsanlagen durch moderne Steuerungstechnik und Sicherheitsanpassungen kosteneffizient auf den neuesten Stand bringen.
Jedem Auftrag liegt ein klar definierter und erprobter Projektablauf zugrunde, der sich auf nahezu jede Anforderung anwenden lässt. Im Idealfall kommt der Kunde mit einem Lastenheft auf VIRO zu, in dem er seine Anforderungen an die Maschine beschreibt. Liegt noch kein Lastenheft vor, erarbeitet VIRO dieses gemeinsam mit dem Kunden, sei es für die Automatisierung bestehender Abläufe oder für eine Maschine, die eine konkrete Einzelaufgabe erfüllen soll.
Auf das Lastenheft antwortet VIRO mit einem Pflichtenheft. Während das Lastenheft beschreibt, was die Maschine leisten soll, definiert das Pflichtenheft, wie diese Anforderungen technisch umgesetzt werden. Im Zuge dessen prüfen die Ingenieure, ob und auf welche Weise sich die Anforderungen realisieren lassen.

Auf Grundlage des Pflichtenhefts entsteht ein detailliertes Maschinenkonzept, das die Basis für die weitere Entwicklung bildet. Dies umfasst die Konstruktion, die Elektro- und Steuerungstechnik sowie sämtliche sicherheitstechnischen Nachweise wie Risikobeurteilung und CE-Konformitätserklärung.
Viele Kunden nutzen die Nähe zu „Werk 2“, um die Realisierung ihrer Maschine vor Ort zu begleiten. Bei Bedarf übernimmt VIRO auch die direkte Kommunikation mit Prüfstellen wie dem TÜV. Am Ende des Prozesses wird die Maschine schlüsselfertig an den Kunden übergeben.
Die Möglichkeiten werden in erster Linie durch die Kapazität von „Werk 2“ bestimmt. Davon unabhängig kann jeder Kunde eine Anfrage für eine Sondermaschine an VIRO richten. „In der Beratung gehen wir stets offen und ehrlich mit unseren Kunden um“, betont Prinz. „Bei der gemeinsamen Ausarbeitung der Spezifikationen unterstützen wir den Kunden dabei, seine Anforderungen weiter zu schärfen, und geben eine fundierte Einschätzung, in welchem Umfang sich diese umsetzen lassen.“
Von der ersten Idee bis zur fertigen Anlage bietet „Werk 2“ in Hilter a.T.W. Sondermaschinenbau als Komplettdienstleistung. Unternehmen profitieren von minimierten Risiken, maximaler Transparenz und einer Anlage, die exakt auf ihre Anforderungen ausgelegt ist.
Dr. Florian Winter
Sales Manager
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